Zurück zum Blog
Meinung, Erfahrung & Perspektiven
14. Februar 2024

Planen, Bauen, Betreiben – warum Medienbrüche noch immer Zeit und Geld kosten

Planen, Bauen, Betreiben – warum Medienbrüche noch immer Zeit und Geld kosten

Planen, Bauen und Betreiben sind bis heute von Medienbrüchen geprägt. Externe Partner, Sicherheitsbedenken und isolierte IT-Systeme kosten Zeit und Geld.

Planen, Bauen und Betreiben bilden einen durchgängigen Lebenszyklus. In der Praxis wird dieser jedoch bis heute von Medienbrüchen geprägt: Dateien wandern per E-Mail, Daten liegen parallel in Excel, Ordnerstrukturen unterscheiden sich je Projekt, und Informationen gehen beim Übergang von der Planung in den Betrieb verloren. Das kostet Zeit, Geld – und Vertrauen.

Die Realität: Viele Beteiligte, viele Systeme

Bau-, Industrie- und Infrastrukturprojekte sind arbeitsteilig organisiert. Neben internen Teams wirken Planer, Bauunternehmen, Fachfirmen, Betreiber, Wartungs- und Servicedienstleister mit. Jeder bringt eigene Tools und Prozesse mit. Das Ergebnis:

  • redundante Datenerfassung
  • widersprüchliche Dokumentenstände
  • aufwendige Abstimmungen
  • fehlende Transparenz über den aktuellen Informationsstand

Gerade im Betrieb zeigt sich das Problem deutlich: Dokumentationen aus der Bauphase sind unvollständig, nicht aktuell oder schlicht nicht auffindbar.

Warum kaum ein Unternehmen externe Partner in die Kern-IT lässt

Aus Sicherheits- und Compliance-Gründen trennen viele Unternehmen ihre Kern-IT (ERP, HR, Finance, Produktionssysteme) strikt von projekt- und objektbezogenen Prozessen. Diese Zurückhaltung ist nachvollziehbar:

  • Schutz sensibler Unternehmens- und Personaldaten
  • Minimierung von Angriffsflächen
  • klare Verantwortlichkeiten und Berechtigungen

Facility Management, Instandhaltung, Service oder Bauprojektmanagement gehören zwar nicht zu den sensibelsten Kernprozessen – benötigen aber regelmäßig externen Zugriff. Die Folge ist ein organisatorischer Spagat zwischen Sicherheit und Effizienz.

Medienbrüche sind kein technisches, sondern ein strukturelles Problem

Oft wird versucht, Medienbrüche durch neue Einzellösungen zu beheben: ein weiteres Tool für Dokumente, ein weiteres System für Tickets, eine weitere Plattform für Pläne. Das verschärft das Problem meist, statt es zu lösen. Entscheidend ist nicht das nächste System, sondern eine klare Trennung von Kern-IT und projekt- bzw. objektbezogener Zusammenarbeit.

Der AIRdBASE-Ansatz: Isolation mit Anschluss

AIRdBASE setzt genau hier an. Die Plattform ist bewusst außerhalb der Kern-IT positioniert und fungiert als neutraler Arbeits- und Datenraum für alles, was geplant, gebaut und betrieben wird:

  • zentrale, webbasierte Datenbank für Objekte, Dokumente und Pläne
  • strukturierte Rechtevergabe für interne und externe Beteiligte
  • keine E-Mail-Anhänge, kein Versionschaos, keine Schattenkopien
  • klarer Objektbezug über Smart IDs (z. B. per QR-Code)

So bleibt die Kern-IT geschützt, während alle Beteiligten effizient, nachvollziehbar und aktuell zusammenarbeiten können.

Weniger Reibung, mehr Kontinuität

Der größte Mehrwert entsteht dort, wo Informationen nicht neu erzeugt, sondern weiterverwendet werden:

  • Planungsdaten fließen sauber in die Bauphase
  • Bau- und Revisionsunterlagen stehen dem Betrieb direkt zur Verfügung
  • Service- und Wartungsereignisse ergänzen die Objekt-Historie

Planen, Bauen und Betreiben werden damit nicht länger als getrennte Disziplinen behandelt, sondern als kontinuierlicher Informationsfluss – ohne die Sicherheit der Kern-IT zu kompromittieren.

Fazit

Medienbrüche sind kein Naturgesetz. Sie entstehen dort, wo Zusammenarbeit ohne klare Struktur und ohne geeignete Plattform organisiert wird. Wer externe Beteiligte effizient einbinden will, ohne die eigene Kern-IT zu öffnen, braucht einen dedizierten, webbasierten Projektraum. Genau dafür wurde AIRdBASE entwickelt.